Tipps für besseren Schlaf bei Kindern

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Wir verbringen etwa ein Drittel unserer Lebenszeit schlafend, doch schlafen wir auch gut und erholsam?

Gerade Eltern von kleinen Kindern leiden oft unter Schlafmangel, wenn die Kleinen beim Schlafen nicht zur Ruhe kommen können. Ein ruhiger und erholsamer Schlaf sowohl bei Kindern, als auch bei Erwachsenen bedingt das Zusammenwirken vieler Faktoren. Wie Temperatur, Licht, Luft, Lärm und Komfort eine ideale Atmosphäre im Kinder- und Schlafzimmer für die ganze Familie schaffen, erklären wir euch – macht’s euch gemütlich und lest entspannt unsere Tipps für besseren Schlaf bei Kindern weiter. 

Routine finden und besser Schlafen mit Kindern

Wusstet ihr schon, dass Babys im Alter von 12 Wochen ihre innere Uhr entwickeln? Ihr Schlaf-Wach-Rhytmus richtet sich an den Lichtverhältnissen aus – am Auf-und Untergang der Sonne. Außerdem dehnen sich die Schlafzyklen auf 90 Minuten aus. Eine wichtige Veränderung für zusammenhängenden Nachtschlaf! Deshalb ist es auch wichtig, Rituale zu schaffen. Wenn ihr bestimmte Aktivitäten für abendliche Abläufe habt, die das Kind zur Ruhe kommen lassen, wird es sich besser auf den Schlaf vorbereiten. Denn so wird der Körper automatisch besser auf den Schlaf programmiert.

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Bildquelle: Inter IKEA Systems B.V. 2019 / PR

Lichtverhältnisse regulieren

Beim Schlafen ist unser Körper auf eines ausgerichtet: Zur Ruhe kommen. Das gelingt uns und unseren Kindern, wenn die Lichtverhältnisse entspannend auf uns einwirken. Das schlaffördernde Hormon Melatonin wird freigesetzt, wenn unsere Augen Dunkelheit erkennen. Daher ist es  ratsam, 2 Stunden vor dem Schlafengehen sehr helles Licht zu vermeiden und das Schlaf- sowie Kinderzimmer beim Schlafen so dunkel wie möglich zu halten. Denn je früher am Abend das Licht gedämmt wird und je stärker der Raum durch beispielsweise dicke Vorhänge oder Rollos verdunkelt werden, desto besser fällt es dem Kind, einzuschlafen. Doch viele Kinder mögen es nicht stockdunkel, weshalb wir euch dimmbares Nachtlicht mit warmer Leuchtfarbe ans Herz legen, damit die dunkle Atmosphäre gedämmt bleibt.

Ob man Nachts auf Klo muss? Die Antwort kennen wir doch alle. Nur wäre es nicht allzu anstrengend, wenn man durch das helle Licht im Flur oder Badezimmer nicht hellwach wird. Der Grund dafür: Das blaue Licht aktiviert das Wachhormon Cortisol und stoppt zugleich die Produktion von Melatonin. Deshalb wird auch oft abends der Blaulichtfilter am Smartphone aktiviert. Doch sowohl Kinder, als auch man selbst brauchen das Licht, um Nachts den Weg zur Toilette zu finden. Dafür eignet sich kleines, gedämpftes Licht sehr gut, anstatt die vollständige Beleuchtung im Badezimmer oder im Flur einzuschalten. Am besten ist es sogar, wenn die Kinder erst gar keinen Lichtschalter suchen müssen, damit sie so gut wie möglich im Schlafmodus bleiben können. Die LED-Nachtlichter mit Sensor* von IKEA sind eine tolle Alternative dafür!

Lärm vermeiden mit einfachen Tipps für besseren Schlaf bei Kindern

Je nachdem wo man wohnt, beeinflusst Lärm die Schlafqualität. Denn bei ohnehin leichtem Schlaf nehmen die Kinder Geräusche generell stärker wahr. Einfache Einrichtungslösungen helfen dabei, diesen Störfaktor zu vermeiden.

Eltern sollten die Möglichkeit haben, das Zimmer abends und morgens leise und einfach betreten und verlassen zu können, wenn die Kinder noch schlafen. Dicke Teppiche sind auf dem Weg zum Bett hilfreich, um Geräusche zu dämmen. Der Einsatz von Textilien wie Vorhänge und Teppiche schafft nicht nur Gemütlichkeit ins Kinder-und Schlafzimmer, sie helfen auch dabei, die Akustik zu regulieren. Um den Lärm von Draußen zu vermeiden, hilft das Stoßlüften, damit das Kind ungestört bei geschlossenem Fenster schlafen kann.

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Komfort im Kinder- und Schlafzimmer schaffen

Holz bringt Wärme in den Raum, kuschelige Kissen und Decken machen es gemütlich. Doch man sollte darauf achten, dass Nacken, Schultern und Wirbelsäule entspannt liegen und die Atemwege offen sind.

Ruhe im Auge schafft auch Ruhe im Kopf! Eine aufgeräumte Umgebung kann dabei helfen, besser zu schlafen. Mit geschlossenen Aufbewahrungsmöglichkeiten wird dem Kind auch geholfen, sich vor dem Schlafen nicht abzulenken. Vielleicht führt ihr ja gemeinsam das Ritual ein, vor dem Schlafengehen mal grob aufzuräumen. Auch fängt der Tag energiereicher an, wenn man beim Aufwachen nicht sofort auf das Chaos guckt. In unserem Blogartikel Konmari im Kinderzimmer erklären wir euch, wie man am effektivsten und besten Ordnung im Kinderzimmer schafft.

Platzmangel mindert die Schlafqualität und ist zudem unkomfortabel für alle Familienmitglieder. Darum hat sich IKEA mit dem neuen Familienbett gekümmert: Durch die Kombi mit dem Boxspringbett DUNVIK* hat jeder Platz genug. Wenn die Kinder in ihr eigenes Zimmer ziehen, nehmen sie ihren Teil des Bettes einfach mit. Eine flexible Einrichtungslösung, findet ihr nicht?

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Bildquelle: Inter IKEA Systems B.V. 2019 / PR

Temperatur und Luft in Gleichklang bringen

16-17°C gelten als ideale Temperatur für das Schlafzimmer. Dabei sollte auch die Luft nicht allzu trocken sein, bei etwa 50% Luftfeuchtigkeit können Kinder und Erwachsene nachweislich besser schlafen. Dafür ist es wichtig, die Heizung nicht auf die höchste Stufe aufzudrehen. Damit bewirkt man nur, dass der Raum über die optimale Temperatur und unter die ideale Luftfeuchtigkeit kommt. Deshalb raten wir lieber warme Decken und Schlafwäsche zu nutzen, statt das Zimmer zu sehr aufzuheizen. Auch empfiehlt sich Federkern- und Latexmatrazen für Menschen, denen schnell heiß ist. Schaumstoffmatrazen dagegen speichern Wärme und sind besser für frierende Schläfer. Außerdem ist Baumwolle ein weiches und atmungsaktives Naturmaterial. Sie ist feuchtigkeitsausgleichend, da ihre Fasern Schweiß aufnehmen und vom Körper weg transportieren. So kommen Kinder nicht ins Schwitzen.

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So viel Schlaf brauchen wir

Wusstet ihr schon? Das menschliche Schlafbedürfnis reduziert sich von 16 Stunden täglich für ein neugeborenes Baby auf circa 7 Stunden für einen Erwachsenen und bleibt danach für den Rest des Lebens konstant. Hier eine interessante Übersicht:

  • Neugeborene und Säuglinge: 16 Stunden Bedarf, da der Baby-Schlaf hauptsächlich aus REM-Phasen besteht, um die vielen neuen Informationen besser zu verarbeiten und zu speichern. Und mit ca. 12 Wochen bildet sich die innere Uhr–Babys erkennen Lichtveränderungen.
  • Kinder: 12 Stunden Bedarf, da sie neben Nachtruhe auch mittags  ein Nickerchen benötigen. Ab 3 Jahren machen die Kinder keinen Mittagsschlaf mehr, dann wird die Nachruhe noch weniger. Deshalb sollten Kinder früh an eine Zubettgeh-Routine gewöhnt werden, um sie sanft auf das Schlafen vorzubereiten.
  • Teenager: 9 Stunden Bedarf, da die Pubertät eine Verzögerung von 1 bis 2 Stunden bei der Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin verursacht.
  • Erwachsene: 7-8 Stunden Bedarf, da im Erwachsenenalter der Stress durch mehr Aufgaben und Verantwortung steigt. Der Konsum von Alkohol, Koffein und fettem Essen wirkt sich nun vermehrt negativ auf den Schlaf aus.

Doch jeder Mensch hat individuelle Schlafbedürfnisse, die teilweise in den Genen bestimmt werden. Abgesehen von Säuglingen und Kleinkindern solltet ihr euch für einen ausgewogenen Schlaf folgende Frage stellen: Nach wie vielen Stunden fühlt ihr euch ausgeschlafen? Experimentiert selbst mit eurer Schlafmenge und Zubettgehzeit, bis ihr euch ausgeschlafen fühlt!

Wir haben zwar nicht das Rezept für den perfekten Schlaf mit Kindern, dennoch legen wir euch unsere Tipps für besseren Schlaf bei Kindern gerne ans Herz! Also dann, ab ins Bett!

Schlafen im Kinderzimmer & mehr findet ihr hier:

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